Ratgeber
Online-Marktplatz erstellen: der Leitfaden in acht Schritten
Idee, Modell, Software, Zahlungen, Recht, erste Anbieter: So erstellen Sie 2026 einen Online-Marktplatz, in der richtigen Reihenfolge und mit echten Kosten.

Inhalt
Einen Online-Marktplatz zu erstellen, beginnt 2026 nicht mehr mit einem vierzigseitigen Lastenheft. Mit Marketplace Factory genügt ein Satz, um in wenigen Minuten vollständige Marktplätze Ihrer Branche zu sehen. Zeit kosten die Entscheidungen: welcher Markt, welcher Ablauf, welches Geschäftsmodell, wie kassieren, welche Regeln, woher die ersten Anbieter kommen. Dieser Leitfaden nimmt sie in der Reihenfolge, in der sie sich stellen, jeweils mit Kosten, Zeitbedarf und einem Link zum vertiefenden Artikel.
Wer schreibt hier? Das Team von Marketplace Factory, das vollständige Marktplätze aus einem einzigen Satz erstellt. Die Preise, unsere wie die der anderen, sind auf den offiziellen Seiten abgelesen und datiert. Die Rechtshinweise beziehen sich auf Deutschland; Österreich und die Schweiz bekommen einen eigenen Kasten.
Was ein Marktplatz ist, und was nicht
Drei Modelle sehen an der Oberfläche ähnlich aus und funktionieren im Hintergrund völlig anders.
| Onlineshop | Verzeichnis | Marktplatz | |
|---|---|---|---|
| Wer verkauft | Sie | die gelisteten Firmen, anderswo | Anbieter, bei Ihnen |
| Wer stellt das Angebot ein | Sie | Sie oder die Eingetragenen | die Anbieter selbst |
| Wo das Geschäft zustande kommt | auf Ihrer Website | außerhalb | auf Ihrer Website: Anfrage, Buchung oder Zahlung |
| Womit Sie verdienen | Ihre Marge | Abo, Werbung | Provision, Abo, Hervorhebungen |
Ein Marktplatz bringt also zwei Zielgruppen zusammen, und jede braucht ihren eigenen Bereich. In der Praxis sind es vier:
- die öffentliche Website: Suche, Filter, Karte, Angebotsseiten, Anbieterprofile;
- der Kundenbereich: Anfragen und deren Stand, Favoriten, Nachrichten;
- der Anbieterbereich: eigene Angebote, offene Anfragen, öffentliche Profilseite, Statistiken;
- das Backoffice: Hier prüfen Sie Angebote, verfolgen die Aktivität und stellen die Plattform ein.
Genau das zeigt „Habitat Sud“, ein französischer Demo-Immobilienmarktplatz, erstellt mit Marketplace Factory, dessen vier Bereiche die Startseite von Marketplace Factory vorstellt: eine Website zur Objektsuche, ein Bereich für Suchende, einer für Makler, einer für den Betreiber. Liefert ein Werkzeug nur den ersten, bleiben drei weitere zu bauen.
1. Einen engen Markt wählen
Viele erfolgreiche Marktplätze haben klein angefangen: eine Branche, eine Stadt, eine Zielgruppe. Nicht aus Bescheidenheit, sondern aus Rechnung. Wer drei Angebote in 200 km Entfernung findet, geht wieder. Wer zwölf in seinem Viertel findet, kommt zurück.
Drei Beispielsätze zeigen die richtige Startgröße:
- „Private Autos zum Mieten in der Nachbarschaft, in Leipzig“;
- „Massagen und Wellness-Anwendungen bei Ihnen zu Hause, in Köln“;
- „Kleinanzeigen unter Nachbarn, in Bremen“.
Jeder Satz sagt, wer anbietet, was, und wo. Ein einfacher Test: Können Sie an einem Abend eine Liste mit fünfzig möglichen Anbietern schreiben, mit Namen und Kontaktweg? Dann ist der Markt eng genug, um ihn zu erobern. Wenn nicht, grenzen Sie weiter ein.
2. Den Ablauf wählen: Anfrage, Buchung, Miete, Bewerbung oder Bestellung
Der Ablauf ist alles, was zwischen „gefunden“ und „erledigt“ passiert. Er bestimmt die Bildschirme, die E-Mails und den Moment, in dem Geld fließt. Fünf Abläufe decken die allermeisten Branchen ab:
| Ablauf | Was der Kunde tut | Beispielbranchen | Was zusätzlich nötig ist |
|---|---|---|---|
| Anfrage | er schreibt, der Anbieter antwortet oder schickt ein Angebot | Beratung, Handwerk, Catering | Nachrichten, Angebote |
| Buchung | er wählt einen Termin | Kurse, Behandlungen, Personal Training | Kalender, Verfügbarkeiten |
| Miete | er wählt Daten | Autos, Boote, Ausrüstung | Kalender, Kaution, Übergabeprotokoll |
| Bewerbung | er bewirbt sich | Minijobs, Projekte | Bewerbungsverwaltung |
| Bestellung | er füllt einen Warenkorb | Kunsthandwerk, Gebrauchtwaren | Bestand, Versand, Retouren |
Ein Rat: Auch wenn Ihre Branche nach Online-Zahlung ruft, müssen Sie sie nicht am ersten Tag anschließen. Eine vom Anbieter bestätigte Anfrage reicht als Beweis, dass es einen Markt gibt; Schritt 5 zeigt, wie Sie so starten.
3. Das Geschäftsmodell wählen
Vier Einnahmequellen tauchen überall auf: die Provision auf jede Transaktion, das Abo der Anbieter, bezahlte Hervorhebungen und Servicegebühren der Käufer. Welche passt, hängt von drei Dingen ab: dem durchschnittlichen Warenkorb, der Kaufhäufigkeit und dem Risiko, dass Kunde und Anbieter nach dem ersten Kontakt am Marktplatz vorbei direkt abschließen.
- Hoher Warenkorb, seltener Kauf, Online-Zahlung (Bootsmiete, Unterkunft): Die Provision liegt nahe.
- Wiederkehrende, leicht zu umgehende Beziehung (Reinigung, Nachhilfe): Ein Abo der Anbieter hält besser.
- Viele ähnliche Anzeigen (Immobilien, Kleinanzeigen): bezahlte Hervorhebungen.
Für eine Größenordnung rechnet Sharetribe in seinem Artikel über die Startkosten eines Marktplatzes (aktualisiert am 18. September 2026) vor: Um 1.500 $ im Monat zu verdienen, braucht es bei 13,4 % Provision auf einen Warenkorb von 70 $ rund 160 Transaktionen pro Monat. Die Details samt Break-even stehen in unserem Artikel zum Geschäftsmodell eines Marktplatzes.
4. Die Bauweise wählen
Fünf Bauweisen teilen sich das Feld. Die Preise wurden am 27. September 2026 auf den offiziellen Seiten abgelesen, netto, sofern nicht anders angegeben; Dollar sind zum EZB-Referenzkurs vom 25. September umgerechnet (1 € = 1,1403 $).
| Bauweise | Zum Start | Pro Monat | Zeit bis zum ersten Besucher | Was noch zu tun bleibt |
|---|---|---|---|---|
| Individualentwicklung | laut Sharetribe über 50.000 $ | Hosting, Wartung | mehrere Monate | alles, und alles pflegen |
| Marktplatz-Software im Abo | kostenlose Testphase | 99 € (Kreezalid), 99 $ bei Jahreszahlung (Sharetribe) | einige Tage bis Wochen | einrichten, texten, Anbieter gewinnen |
| WordPress mit Erweiterung | Lizenz ab 149 $ pro Jahr (Dokan) | Hosting, extra | einige Wochen | installieren, zusammensetzen, aktualisieren |
| No-Code und KI-App-Generatoren | kostenlos zum Ausprobieren | 59 $ bei Jahreszahlung (Bubble Starter, Web und Mobil), ein Abo mit Credits (Lovable) | sehr unterschiedlich | Anbieterkonten, geteilte Zahlung, Moderation |
| Marketplace Factory | kostenloses Studio, ohne Konto | 79 € netto + 2 % der online bezahlten Umsätze, Online-Zahlung inklusive | fertige Entwürfe in wenigen Minuten, online in wenigen Tagen | Ihre Inhalte und Ihre ersten Anbieter |
Der eigentliche Unterschied steht in der letzten Spalte: was Sie noch bauen müssen. Ein KI-App-Generator liefert schnell eine schöne Startseite; die Dokumentation von Lovable hält aber fest, dass pro Projekt nur ein integrierter Zahlungsanbieter aktiv sein kann, für einen einzigen Händler. Eine Zahlung auf mehrere Anbieter aufzuteilen, deren Identität zu prüfen und ihren Anteil auszuzahlen, bleibt dann Ihre Aufgabe.
Bei Marketplace Factory ist der Marktplatz schon da, vollständig. Das Abo umfasst: fertige Entwürfe aus einem Satz, in wenigen Minuten; den vollständigen Marktplatz Ihrer Branche (öffentliche Website, Kundenbereich, Anbieterbereich, Backoffice) mit seinem echten Ablauf; die Online-Zahlung, aufgeteilt auf Ihre Anbieter, schon im Tarif „Start“; keine Zeile Code; und ein Team, das Ihre Fragen beantwortet.
Unser Anteil betrifft nur die online bezahlten Umsätze: 2 % im Tarif „Start“, 1,5 % im Tarif „Pro“, 1 % im Tarif „Dedicated“, Erstattungen abgezogen, Versandkosten ausgenommen. Wer wenig verkauft, zahlt wenig, und nichts fällt auf Anfragen oder auf das an, was außerhalb der Plattform bezahlt wird. So viel kostet Marketplace Factory für einen Monat, netto und ohne Stripe-Gebühren:
| Online-Umsatz pro Monat | „Start“ (79 € + 2 %) | „Pro“ (199 € + 1,5 %) | „Dedicated“ (ab 990 € + 1 %) |
|---|---|---|---|
| 1.000 € | 99 € | 214 € | ab 1.000 € |
| 5.000 € | 179 € | 274 € | ab 1.040 € |
| 10.000 € | 279 € | 349 € | ab 1.090 € |
Ab etwa 24.000 € Online-Umsatz im Monat ist „Pro“ günstiger als „Start“; die Preisseite rechnet es für Ihr Volumen aus. Während der Beta testen Sie alles, ohne etwas zu bezahlen: Die Zahlungen laufen im Testmodus.
Drei Artikel gehen tiefer: was ein Marktplatz wirklich kostet, einen Marktplatz ohne Programmierkenntnisse erstellen und unser Vergleich der Marktplatz-Software.
5. Zahlungen einplanen (oder ohne starten)
Auf einem Marktplatz kassieren Sie Geld, das nicht Ihnen gehört: Der Anteil des Anbieters läuft über die Plattform. Wer so etwas selbst abwickelt, erbringt schnell einen Zahlungsdienst, für den § 10 des Zahlungsdiensteaufsichtsgesetzes (ZAG) eine Erlaubnis der BaFin verlangt. Die BaFin schreibt in ihrem Merkblatt zum ZAG (Stand Juli 2024), dass ein Plattformbetreiber kein erlaubnispflichtiges Finanztransfergeschäft betreibt, wenn er sich eines lizenzierten Zahlungsinstituts bedient, mit dem die Vertragsparteien jeweils einen eigenen Vertrag schließen. Stripe Connect ist eine solche Lösung: Jeder Anbieter eröffnet ein mit Ihrem Konto verbundenes Konto, Stripe prüft seine Identität, dann wird die Zahlung des Käufers zwischen Ihrer Provision und dem Anteil des Anbieters aufgeteilt, der ausgezahlt wird.
Was das kostet, laut den Seiten von Stripe am 27. September 2026:
- Kartenzahlung: 1,5 % + 0,25 € für eine Standardkarte aus dem Europäischen Wirtschaftsraum, 2,8 % + 0,25 € für eine Premiumkarte; SEPA-Lastschrift 0,35 € (Stripe-Preise Deutschland);
- Connect, wenn die Plattform die Preisgestaltung übernimmt: 2 € pro monatlich aktivem Konto und 0,25 % + 0,10 € pro Auszahlung (Connect-Preise). Ein Konto ist in dem Monat aktiv, in dem es eine Auszahlung erhält.
Ein Beispiel: eine Miete über 120 € mit 15 % Provision. Der Vermieter erhält 102 €. Sie behalten 18 €, davon berechnet Stripe Ihnen 2,05 € für die Zahlung (1,5 % von 120 € plus 0,25 €) und 0,36 € für die Auszahlung (0,25 % von 102 € plus 0,10 €): Es bleiben rund 15,60 €, vor den monatlichen 2 € pro aktivem Vermieter. Bei uns kommen im Tarif „Start“ 2 % des bezahlten Betrags hinzu, also 2,40 €: Es bleiben rund 13,20 €. Wer welche Gebühren trägt, regeln Ihre Bedingungen. Betreiben Sie den Marktplatz aus der Schweiz, gelten andere Sätze: 2,9 % + 0,30 CHF für Schweizer Karten (Stripe-Preise Schweiz).
Noch nicht bereit zum Kassieren? Starten Sie im Anfragemodus: Der Kunde fragt an, der Anbieter bestätigt, bezahlt wird außerhalb der Plattform. Keine Identitätsprüfung, keine Zahlungsgebühren. Unser Tarif „Start“ erlaubt beides: im Anfragemodus starten und die Online-Zahlung über Ihr eigenes Stripe-Konto einschalten, sobald Sie bereit sind; unser Anteil betrifft nur online bezahlte Umsätze. Alles Weitere steht in unserem Artikel zur Zahlungsabwicklung auf einem Marktplatz.
6. Der rechtliche Rahmen am ersten Tag
Mit dem Start werden Sie Betreiber einer Plattform, mit Pflichten ab dem ersten Tag. Die sechs wichtigsten in Deutschland:
- Impressum. § 5 des Digitale-Dienste-Gesetzes verlangt leicht erkennbare, ständig verfügbare Angaben: Name und Anschrift, bei Gesellschaften Rechtsform und Vertretung, eine E-Mail-Adresse für schnelle Kontaktaufnahme, Handelsregister und Registernummer, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, soweit vorhanden.
- Transparent informieren. Nach § 312l BGB und Artikel 246d § 1 EGBGB erklärt jeder Online-Marktplatz die Hauptparameter seines Rankings und deren Gewichtung, sagt bei jedem Angebot, ob der Anbieter nach eigener Erklärung Unternehmer ist, und weist bei Privatanbietern darauf hin, dass die Vorschriften für Verbraucherverträge dann nicht gelten.
- Den DSA anwenden. Die EU-Verordnung über digitale Dienste (EU) 2022/2065 gilt seit dem 17. Februar 2024 für alle Plattformen (Art. 93). Für alle: Kontaktstellen, klare AGB, ein Meldeweg für rechtswidrige Inhalte, eine Begründung, wenn Sie ein Angebot entfernen (Art. 11, 12, 14, 16 und 17). Kleinst- und Kleinunternehmen, also weniger als 50 Beschäftigte und höchstens 10 Mio. € Umsatz oder Bilanzsumme, sind von den zusätzlichen Plattformpflichten befreit, darunter das interne Beschwerdesystem und die Rückverfolgbarkeit gewerblicher Anbieter (Art. 19 und 29).
- Einkünfte der Anbieter melden (DAC7). Nach dem Plattformen-Steuertransparenzgesetz melden Betreiber dem Bundeszentralamt für Steuern bis zum 31. Januar, was ihre Anbieter im Vorjahr eingenommen haben: Verkauf von Waren, persönliche Dienstleistungen, Vermietung von Verkehrsmitteln und von Immobilien. Ausgenommen sind Warenverkäufer mit weniger als 30 Verkäufen und insgesamt weniger als 2.000 € (§ 4 Abs. 5 PStTG).
- Daten schützen. Für die Daten Ihrer Nutzer sind Sie Verantwortlicher im Sinne der DSGVO: Datenschutzerklärung, Verträge mit Dienstleistern, Auskunftsrechte. Cookies und ähnliche Techniken, die nicht unbedingt erforderlich sind, brauchen eine Einwilligung (§ 25 TDDDG).
- Widerruf per Klick. Seit dem 19. Juni 2026 muss bei Fernabsatzverträgen über eine Online-Oberfläche eine Widerrufsfunktion bereitstehen, beschriftet mit „Vertrag widerrufen“ oder gleichwertig, während der ganzen Widerrufsfrist erreichbar, mit einer Bestätigung „Widerruf bestätigen“ und einer Eingangsbestätigung auf einem dauerhaften Datenträger (§ 356a BGB). Die Pflicht trifft den gewerblichen Verkäufer, gebaut wird sie aber in Ihrer Oberfläche: Dort gehört sie hin.
Auch die Rollenverteilung mit Ihrem Werkzeug zählt. Unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen legen fest: Sie sind Betreiber und Verantwortlicher Ihres Marktplatzes; wir liefern die Software, verwahren nie Gelder für Sie, und unsere Servicegebühr auf Online-Umsätze stellen wir Ihnen gesondert in Rechnung, nie wird sie von den Zahlungen Ihrer Käufer abgezogen. Die vollständige Liste mit allen Texten steht in unserem Artikel über die rechtlichen Pflichten eines Marktplatzes.
7. Erst die Anbieter, dann die Käufer
Das berühmte Henne-Ei-Problem: keine Käufer ohne Angebot, kein Angebot ohne Käufer. In den meisten Fällen gilt: Beginnen Sie mit dem Angebot. Einen Anbieter überzeugt man einzeln; ein Käufer kommt erst, wenn es schon eine Auswahl gibt.
- Nehmen Sie die Liste der fünfzig Anbieter aus Schritt 1 und rufen Sie sie nacheinander an.
- Erstellen Sie die ersten Angebote gemeinsam mit ihnen, am Telefon oder vor Ort: Zehn vollständige Angebote mit guten Fotos sind mehr wert als hundert leere.
- Bieten Sie einen Gründerstatus an: Verzicht auf Ihre Provision während der Testphase, ein sichtbarer Platz auf der Startseite.
- Bringen Sie die erste Anfrage selbst: Ihr Netzwerk, eine lokale Gruppe, ein Verein im Viertel.
- Erfinden Sie nie Angebote, um die Seite zu füllen: Wer auf ein erfundenes Angebot stößt, kommt nicht wieder, und Ihre echten Anbieter auch nicht.
Methoden, Kennzahlen und ein 90-Tage-Plan: in unserem Artikel zum Henne-Ei-Problem eines Marktplatzes.
8. Online gehen, messen, korrigieren
Nach dem Start verfolgen Sie fünf Zahlen pro Woche. Eine Tabelle reicht.
| Kennzahl | Die Frage dahinter |
|---|---|
| Aktive Angebote pro Anbieter | Gibt es das Angebot wirklich? |
| Anfragen pro Angebot und Woche | Finden Käufer, was sie suchen? |
| Antwortquote und Antwortzeit der Anbieter | Wird das Versprechen der Seite gehalten? |
| Anteil bestätigter Anfragen | Wird aus dem Kontakt ein Geschäft? |
| Wiederkehrende Kunden | Trägt sich der Markt ohne Sie? |
Hakt eine Zahl, korrigieren Sie zuerst das Sichtbare: die Überschrift der Startseite, die Kategorien, die Fotos, die Texte der Angebote.
Ein realistischer Zeitplan, von der Idee bis zu den ersten Umsätzen
Diesen Rhythmus empfehlen wir für einen lokalen Marktplatz; er lässt Zeit für Gespräche:
| Wochen | Was Sie tun | Was es kostet |
|---|---|---|
| 1 | Ihren Satz schreiben, Entwürfe vergleichen, einen Namen wählen; fünfzig Anbieter auflisten | 0 € |
| 2 und 3 | Anbieter treffen, mit ihnen zehn bis zwanzig Angebote anlegen; Gewerbe anmelden (§ 14 GewO), Impressum, AGB und Datenschutzerklärung schreiben | Ihre Zeit, bei Bedarf eine Anwältin |
| 4 | online gehen, im Anfragemodus oder mit Online-Zahlung | Marketplace Factory, Tarif „Start“: 79 € netto im Monat, plus 2 % der online bezahlten Umsätze |
| 5 bis 8 | erste Anfragen bringen, wöchentlich messen, korrigieren | etwas lokales Marketing |
| 9 bis 12 | wenn die bestätigten Anfragen kommen: Online-Zahlung und Ihre Provision; eigene Domain, sobald die Marke greift | Stripe-Gebühren; bei uns 199 € netto im Monat plus 1,5 % („Pro“) für die Domain |
Nach Branche
Jede Branchenfamilie hat ihre Tücken. Wir widmen jeder einen eigenen Artikel:
- Vermietung (Autos, Boote, Ausrüstung): Kalender, Kaution und Versicherung, in Vermietungsplattform erstellen.
- Dienstleistungen und Kurse: Profile, Termine, Angebote und Umgehung, in Vermittlungsplattform erstellen.
- Kunsthandwerk und Handgemachtes: Shops, Warenkorb, Versand und Retouren, in Marktplatz für Handgemachtes erstellen.
- Immobilien und WG-Zimmer: Karte, Suchaufträge, Makler und Privatleute, in Immobilienportal erstellen.
Wie diese Marktplätze fertig aussehen, zeigt die Beispielgalerie mit achtzehn Demos, vom Boot bis zum Concierge-Service. Marketplace Factory versteht Ihren Satz auch auf Deutsch, und weitere Sprachen kommen bald.
Mit Marketplace Factory stehen die vier Bereiche, der Ablauf Ihrer Branche und die Online-Zahlung in wenigen Minuten bereit: Ihre Zeit gehört dem, was einen Marktplatz lebendig macht, seinen Anbietern und seinen Kunden.
Häufige Fragen
Wie lange dauert es, einen Online-Marktplatz zu erstellen?
Mit Marketplace Factory entstehen die ersten vollständigen Versionen Ihres Marktplatzes in wenigen Minuten, online gehen kann er in wenigen Tagen; eine Software zum Selbsteinrichten braucht einige Tage bis Wochen, eine Individualentwicklung Monate. Am längsten dauert selten die Technik, sondern ein Angebot, das Käufer überzeugt. Planen Sie vier bis zwölf Wochen zwischen Idee und ersten echten Anfragen ein, vor allem für Gespräche mit Anbietern.
Brauche ich ein Unternehmen, um einen Marktplatz zu starten?
Zum Ausprobieren nicht: Bei Marketplace Factory entsteht Ihre erste Idee kostenlos, ohne Konto und ohne Karte. Wer den Marktplatz öffentlich betreibt und daran verdient, übt in Deutschland in aller Regel ein Gewerbe aus und muss es nach § 14 Gewerbeordnung anmelden. Dazu kommen Impressum, Meldepflichten und Datenschutz. Ob Einzelunternehmen, UG oder GmbH passt, klären Sie am besten mit einer Steuerberaterin.
Kann man einen Marktplatz ohne Online-Zahlung starten?
Ja, und oft ist das der bessere Anfang. Im Anfragemodus schickt der Kunde eine Anfrage, der Anbieter bestätigt, bezahlt wird vor Ort oder per Überweisung. So beweisen Sie die Nachfrage, ohne Zahlungsgebühren und ohne Identitätsprüfung der Anbieter. Verdienen können Sie dann über Abos der Anbieter oder bezahlte Hervorhebungen und später eine Provision.
Was unterscheidet einen Marktplatz von einem Onlineshop?
Im Onlineshop verkaufen Sie eigene Produkte. Auf einem Marktplatz stellen andere Anbieter ihre Angebote ein und schließen mit den Kunden ab; Sie organisieren das Zusammentreffen und verdienen über Provision, Abo oder Hervorhebungen. Sie brauchen also Anbieterkonten, Moderation, oft geteilte Zahlungen, und Sie tragen die Pflichten eines Plattformbetreibers.
Was kostet ein Online-Marktplatz mindestens?
Preise abgelesen im September 2026: Ein Marktplatz mit fertiger Software kostet ab etwa 80 bis 100 € im Monat: 79 € netto bei Marketplace Factory, Online-Zahlung inklusive, plus 2 % der online bezahlten Umsätze; 99 € netto bei Kreezalid (Tabelle der Preisseite); 99 $ monatlich bei Jahreszahlung bei Sharetribe. Dazu kommen Zahlungsgebühren, wenn Sie online kassieren. Eine Individualentwicklung liegt meist über 50.000 $.
Quellen20
Die im Artikel zitierten Seiten, abgerufen an dem im Text genannten Datum.
- sharetribe.com/academy/how-much-does-it-cost-to-start-a-marketplace-business
- sharetribe.com/pricing
- kreezalid.com/pricing
- dokan.co/wordpress/pricing
- bubble.io/pricing
- lovable.dev/pricing
- docs.lovable.dev/features/payments
- stripe.com/de/pricing
- stripe.com/de/connect/pricing
- stripe.com/de-ch/pricing
- bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Merkblatt/mb_111222_zag.html
- gesetze-im-internet.de/ddg/__5.html
- gesetze-im-internet.de/bgbeg/art_246d__1.html
- eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:32022R2065
- gesetze-im-internet.de/psttg/__4.html
- gesetze-im-internet.de/ttdsg/__25.html
- gesetze-im-internet.de/bgb/__356a.html
- wko.at/internetrecht/e-commerce-widerrufsbutton-webshop
- fedlex.admin.ch/eli/cc/27/317_321_377/de
- gesetze-im-internet.de/gewo/__14.html
Diese Artikel schreibt das Team von Marketplace Factory, das das Studio und die damit erzeugten Marktplätze baut. Wie wir schreiben


